Prüfung auf Elemente

Diverse Element-Untersuchungen (Flüssig-Extraktion, Totalaufschluss, ICP-OES)

Elemente, insbesondere die Schwermetalle sind eine der gängigsten Verunreinigungen in nahezu allen Produkten. Der Gehalt eines Elements in einem Produkt (oder einem Teil eines Produkts) kann durch Extraktion mit einer Flüssigkeit oder einem Total-Aufschluss, gefolgt von einer Analyse der aufgeschlossenen Elemente, mit Hilfe von ICP-OES bestimmt werden.

Warum auf Alkylphenole und Alkylphenolethoxylate prüfen?

Die korrekte Bewertung der Lichtechtheit kann für manche Unternehmen ein entscheidender Faktor sein. Ein neues Produkt, dessen Farbe zu schnell verblasst, kann den Ruf eines Unternehmens auf Jahre hinaus schädigen.

Stellen Sie sich vor, ein gutes Kleidungsstück verblasst in der Sonne? Ohne gründliche und wirksame Lichtechtheitsprüfungen wären solche Situationen nur allzu häufig.

Prüfbeschreibung

Das Wort Element beschreibt ein Atom aus dem chemischen Periodensystem (Kohlenstoff, Eisen, Cadmium und sehr viele mehr). Schwermetalle sind eine Gruppe von Elementen. Sie sind ein natürlicher Bestandteil in der Natur und – auch wenn Ihr Ruf sehr schlecht ist – sogar im menschlichen Körper enthalten. In Produkten können erhöhte Konzentrationen von Schwermetallen vorkommen. Verbindungen einiger Schwermetalle sind bekannt dafür, sehr schädlich sein zu können; von augenreizend über toxisch bis hin zu krebserregend. Die Menge an möglichen Elementen und deren Verbindungen lässt keine eindeutige Einstufung zu, außer es ist bekannt, welche Substanz genau vorliegt.

Natürlich gibt es auch unbedenkliche Schwermetallverbindungen, jedoch ist bei einigen Schwermetallen bekannt, dass nahezu alle ihrer Verbindungen schädlich sind. Häufig kommen sie in Prozessen oder Prozessanlagen vor, wobei Blei ein bekanntes Beispiel ist. Früher wurde Blei in Form von Tetraethylblei Benzin als Antiklopfmittel beigefügt. Schwermetalle und ihre Verbindungen werden in einigen industriellen Prozessen immer noch vielseitig eingesetzt, in Endprodukten mittlerweile aber mehr und mehr eingeschränkt; gesetzlich aber auch durch Selbstbeschränkung der Industrie.

Unterschieden wird zwischen extrahierbaren Elementen und dem Gesamtgehalt. Bei der Bestimmung des Anteils der extrahierbaren Elemente werden die Elemente mit Hilfe einer Flüssigkeit (beispielsweise künstliche Schweißlösung, oder Salzsäure) aus dem Material herausgelöst.

Bei der Extraktion muss man Matrix (Kunststoff oder Textil beispielsweise) und Lösungsmittel sehr genau aufeinander abstimmen. Wenn möglich verwenden wir Norm-Verfahren.

Den Gesamtgehalt eines Elementes in einem Produkt zu ermitteln bedeutet, dass man die Konzentration von einem Element (beispielsweise Blei) egal in welcher Form es vorliegt in mg Element pro kg Produkt bestimmt. Durch Behandlung bei hohem Druck und erhöhter Temperatur in starken und aggressiven Säuren (Druckaufschluss) werden die Produkte komplett aufgelöst und in ihre elementaren Bestandteile zerlegt. Die so erhaltenen Lösungen werden aufbereitet und mithilfe von ICP-OES vermessen. Die ICP-OES ist eine Methode, welche Elemente gezielt identifizieren und quantifizieren kann.

Dieses Verfahren kann mit fast allen gängigen Produktarten durchgeführt werden (Textil, Kunststoff, Papier/Pappe, Metalle, Farben). Lediglich die Aufschlussbedingungen unterscheiden sich ein wenig. Bei den Elementen gibt es einige Einschränkungen, bei exotischen Elementen oder Mischungen lohnt es sich, einfach nachzufragen.

 

Optionen

  • Elementanalyse, Flüssigextraktion – Bei diesem Verfahren werden Elemente (beispielsweise Schwermetalle) mit einem Lösungsmittel aus einer Matrix extrahiert. Das Lösungsmittel kann der Kunde vorgeben oder unserer jeweiligen Empfehlung folgen.
  • Elementanalyse, Druckaufschluss – Bei diesem Verfahren wird mit Hilfe eines Druckaufschlusses (Säure + Temperatur + Überdruck) eine Matrix derart zerstört, dass die Elemente (Schwermetalle) ionisch vorliegen.
  • Elementanalyse, ICP, je Element – Bei diesem Verfahren wird der Gehalt eines Elementes (Schwermetalls) in einer Lösung bestimmt. Wurde vorher ein Extraktions- oder Aufschluss-Verfahren durchgeführt, kann auf das eigentliche Produkt umgerechnet werden.
  • Elementanalyse, 2 Metalle – Ein Kombi-Paket beispielsweise für die Untersuchung auf Cadmium und Blei.
  • Elementanalyse, 4 Metalle – Ein Kombi-Paket beispielsweise für die Untersuchung auf Cadmium, Blei, Arsen und Chrom VI.
  • Elementanalyse, mehrere Metalle – Kombi-Pakete anhand von RSL, Detox, Gots, Öko-Tex oder anderen Restriktionslisten die vorgegeben werden. In diesen Fällen können abgestimmte Pakete erstellt werden.

Benötigte Probengröße

  • mindestens 5 g Warengewicht

Hinweis

Es sollte immer berücksichtigt werden, welche Elemente gesucht sind. Einige stören sich gegenseitig in der Quantifizierung, andere benötigen eine besondere Behandlung (Silber fällt beispielsweise in Salzsäure aus, weshalb nicht mit Salzsäure gearbeitet werden kann, wenn nach Silber gesucht wird).

Vorteile der Prüfung von Alkylphenole und Alkylphenolethoxylate

Von allen Arten der Farbechtheitsprüfung ist die Lichtechtheitsprüfung  mit am wichtigsten.

Wie sich Stoffe beim Waschen, bei der chemischen Reinigung, beim Reiben, beim Schwitzen oder nach Kontakt mit verschiedenen Arten von Flüssigkeiten, ist für die Hersteller eine sehr wichtige Information. Die Auswirkungen von Licht können jedoch viel subtiler und unvorhersehbar sein so dass genaue und zuverlässige Tests unerlässlich sind.

Kommerzieller Vorteil

Auf kommerzieller Ebene gibt die Lichtechtheitsprüfung den Herstellern Vertrauen in ihre Produkte. Sie hilft ihnen, ihre Produktpalette zu erweitern, neue Märkte zu erschließen und innovative Materialien zu entwickeln, die ihren Konkurrenten voraus sind. Sie ermöglicht es ihnen auch, die nationalen und internationalen Normen sowie die des Einzelhandels zu erfüllen.

Die beste Art zu testen

Für viele Branchen sind Lichtechtheitsprüfungen ein grundlegender Bestandteil der Forschung und Entwicklung sowie der Qualitätskontrolle. Ihre Proben an dem Ort, an dem sie verwendet werden sollen, natürlichem Sonnenlicht auszusetzen, ist unpraktisch, da dies für die meisten Materialien Monate oder sogar Jahre dauern kann – und wer kann es sich in einer Forschungs- und Entwicklungsabteilung leisten, so lange zu warten?

die natürliches Licht simulieren und den Testprozess beschleunigen. Die Technologie, mit der dies am besten gelingt, ist die Xenon-Langbogenstrahlung.

Wie arbeiten wir

Unser Arbeitsablauf

01

Anforderung
Zu Beginn klären wir mit dem Kunden den Prüfumfang, das Ziel der Prüfungen und ggf. die Projektanforderungen

02

Angebot
Wir erstellen ein Angebot auf Basis des Prüfumfangs und der Anforderungen

03

prüfen
Der Auftrag ist klar und sobald das Prüfmuster im Labor eingegangen ist, legen wir direkt mit der Prüfung los

04

Übermittelte Prüberichte
Die Ergebnisse liegen in Form eines Prüfberichts vor. Neben dem reinen Prüfergebnis ist eine Gesambeurteilung nach gesetzlichen, generellen oder kundenspezifischen Anforderungen möglich

Lassen Sie uns jetzt zusammenarbeiten

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